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24.11.19
Schauturnen
Sporthalle

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Verein: Vereinbarung zum Jugendschutz unterzeichnet – Führungszeugnis wird Pflicht

klein Vereinbarung TuS und Kreisjugendamt PBDer Vorstand des TuS Egge Schwaney unterzeichnete eine Vereinbarung zum Jugendschutz mit dem Kreis Paderborn, zum Tätigkeitsausschluss einschlägig vorbestrafter Personen aus der Kinder- und Jugendhilfe. Hintergrund ist die Einführung des Bundeskinderjugendschutzgesetzes im Zusammenhang

mit der Einführung des § 72a SGB VIII (Sozialgesetzbuch). In der Jugendarbeit ist der Schutz von Kindern und Jugendlichen ein wichtiges und erstzunehmendes Thema. Durch den Abschluss der Vereinbarung, welche die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses von ehren- und nebenamtlichen Personen vorsieht, wird sichergestellt, dass Kinder und Jugendliche beim TuS Egge Schwaney von Personen trainiert, betreut usw. werden, die nicht wegen einer sexuellen Straftat rechtskräftig verurteilt worden sind. Trainern, Betreuer usw. die gem. uns vorliegendem Prüfschema ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen müssen, werden von den jeweiligen Abteilungsleitern (Jugendwart, Turnwartin usw.) angeschrieben und zur Vorlage aufgefordert.

Ablaufbeispiel:
Die nach Prüfschema betroffenen Trainer/Betreuer usw. (ab 14 Jahre) von Jugendlichen, werden vom Vorstand angeschrieben und sind zur Vorlage verpflichtet. Das erweiterte Führungszeugnis beantragt der Antragsteller bei seiner Gemeinde (persönlich mit Ausweis). Hierfür entstehen ihm keine Kosten! Im Antrag (Anlage IV) bitte "für behördliche Zwecke" ankreuzen. Die Gemeine erhält nach ca. 2 Wochen das Führungszeugnis. Sofern keine Eintragung nach § 72a SGB VIII vorliegen, wird von der Gemeinde eine Unbedenklichkeitsbescheinigung per Post direkt an den Antragsteller verschickt. Das Führungszeugnis wird danach vernichtet. Wir vom Vorstand haben uns dazu entschieden, dass wir den Weg über die Unbedenklichkeitsbescheinigung gehen wollen. Sie erklärt, dass der Antragsteller noch nicht wegen Straftaten gem. § 72a SGB VIII rechtskräftig verurteilt wurde. Alle evtl. weiteren Eintragungen sind somit für den Vorstand nicht ersichtlich. 

Das erweiterte Führungszeugnis/die Unbedenklichkeitsbescheinigung ist für die Dauer von 5 Jahren gültig. Danach muss sie vom Antragsteller neu beantragt werden. 

Die Unbedenklichkeitsbescheinigung ist dem Vorstand (Sozialwart Detlef Andreas!!) bis zum 30. November 2017 vorzulegen. Vorab muss jede betroffene Person eine Selbstverpflichtungserklärung beim Jugendwart / Turnwartin unterschreiben, mit der ausgeschlossen wird, dass bereits Eintragungen über Verurteilungen nach den §§ 171, 174 bis 174c, 176 bis 180a, 181a, 182 bis 184f, 225, 232 bis 233a, 234, 235 oder 236 des Strafgesetzbuches (StGB) bestehen und darüber hinaus auch kein Verfahren wegen einer solchen Straftat eingeleitet wurde.

Unabhängig vom Prüfschema wird der Vorstand des TuS Egge das erweiterte Führungszeugnis beantragen und mit gutem Beispiel vorangehen.

Der Vorstand ist aufgrund dieser unumgänglichen Vereinbarung mit weiteren administrativen Aufgaben belastet. Ich bitte alle betroffenen Personen daher um Unterstützung und termingerechter Vorlage.

Bei Fragen steht euch der Sachbearbeiter Detlef Andreas, die Abteilungsleiter/-innen sowie meine Person gerne zur Verfügung.

Mit sportlichem Gruß

Markus Gerecke
(1. Vorsitzender)

Die oben genannten Formulare im Überblick:
pdfsymbolUnbedenklichkeitsbescheinigung

Selbstverpflichtungserklärung

Antrag Führungszeugnis